01 — WAS RAUSKOMMT
Verbrenner und alles daran
Der komplette Verbrennungsmotor samt Tank, Auspuff und zugehörigen Komponenten wird ausgebaut. Was übrig bleibt, ist ein erprobtes Fahrwerk mit freiem Bauraum.
Diplomarbeit · Maturajahrgang 2027 · HTL Wien 3 Rennweg
Ein Motocross-Motorrad mit kaputtem Verbrennungsmotor landet normalerweise beim Schrotthändler. Wir machen daraus ein vollelektrisches Dirtbike – mit selbst ausgelegtem Antrieb, selbst gebautem Batteriepack und eigener Steuerungssoftware. Drei Schüler der Höheren Abteilung für Mechatronik, ein Schuljahr, ein Fahrzeug.
Die Projektidee
Ein gebrauchtes Motocross-Motorrad, funktionstüchtig bis auf den Verbrennungsmotor, ist die ideale Grundlage. Statt es zu verschrotten, bauen wir die klassischen Antriebskomponenten aus und erwecken das Fahrzeug elektrisch wieder zum Leben.
01 — WAS RAUSKOMMT
Der komplette Verbrennungsmotor samt Tank, Auspuff und zugehörigen Komponenten wird ausgebaut. Was übrig bleibt, ist ein erprobtes Fahrwerk mit freiem Bauraum.
02 — WAS REINKOMMT
Ein leistungsstarker Elektromotor, ein modernes Batteriepack mit Battery-Management-System und ein passender Controller. Ausgelegt, konstruiert und gebaut von uns.
03 — WAS BLEIBT
Rahmen, Schwinge, Federung, Bremsanlage und die gesamte Peripherie bleiben weitgehend erhalten. Das spart Aufwand dort, wo Serientechnik bereits ausgereift ist.
Das Ergebnis
Am Ende steht ein emissionsfreies, leises und wartungsarmes Elektro-Motocross-Bike. Kein Gemisch, kein Auspuff, kein Ölwechsel – aber das Fahrgefühl, für das ein Motocrosser gebaut ist.
Die Arbeit entsteht an der Höheren Abteilung für Mechatronik der HTL Wien 3 Rennweg, Maturajahrgang 2027. Hauptbetreuung: Martin Meschik, stellvertretend Ewald Cekan, individuelle Betreuung Martin Sommer.
Arbeitspakete
Der Objektstrukturplan gliedert die Arbeit in fünf Blöcke. Jeder wird von einem Teammitglied verantwortet und eigenständig dokumentiert.
Konstruktion der Einbauelemente für Motor und Motorkontroller, Nachmodellierung des Rahmens in CAD beziehungsweise 3D-Scan, Konstruktion sämtlicher Befestigungsteile.
Auslegung des Abtriebszahnrads auf 65 km/h. Auslegung und Bau der Batterie für mindestens 45 km: Zelltyp, Spannung, Kapazität, BMS, physischer Aufbau, CAD-Konstruktion.
Ansteuerung des Motorrads über einen Mikrocontroller – Einstellung und Auslesung der Geschwindigkeit.
Display-Software für Geschwindigkeit und Batteriekapazität, dazu die Einstellung von Fahrmodi und Fahrverhalten.
Diplomarbeitsansuchen, laufende Dokumentation, Abschlussdokumentation und Präsentation vor Fachpublikum.
Ein GPS-System, das Echtzeitdaten an das Display sendet und auswertet. Und ein AntiFallback-Algorithmus, der verhindert, dass man bei zu starker Beschleunigung nach hinten kippt.
Fortschritt
Wir dokumentieren jeden Projektschritt öffentlich – für die Betreuung, für unsere Sponsoren und für alle, die den Aufbau mitverfolgen wollen.
30 % des Gesamtprojekts abgeschlossen (Stand September 2026)
Themenfindung, Zieldefinition, Objektstrukturplan, Budget und Einreichung des Diplomarbeitsansuchens.
Ansprache von Partnern für Batterie, Antrieb und Fertigung, Beschaffung des Basisfahrzeugs.
3D-Scan des Rahmens, CAD-Konstruktion der Halterungen, Bau des Batteriepacks, Integration.
Das Team
Wir sind Schüler der Höheren Abteilung für Mechatronik an der HTL Wien 3 Rennweg, Maturajahrgang 2027.
Projektleitung · Konstruktion
Konstruktion der Einbauelemente für Motor und Motorkontroller, 3D-Scan und Nachmodellierung des Rahmens, sämtliche Befestigungsteile.
Stellvertretende Projektleitung · Elektronik
Auslegung des Abtriebszahnrads, grundsätzliche und physische Auslegung der Batterie, CAD-Konstruktion und Bau des Packs.
Programmierung
Ansteuerung über Mikrocontroller, visuelle Oberfläche und Fahrmodi, GPS-System und AntiFallback-Algorithmus.
Betreuung: Martin Meschik (Hauptbetreuung) · Ewald Cekan (Stellvertretung) · Martin Sommer (individuelle Betreuung)
Partner
Batterie, Motor, Controller, Basisfahrzeug und Kleinteile sind durchgerechnet. Finanziert wird das Projekt laut Plan größtenteils bis vollständig über Sponsoren. Dafür gibt es Sichtbarkeit am Bike, am Innovation Day, bei der Diplomarbeitspräsentation und auf unseren Kanälen.