Diplomarbeit · Schuljahr 2026/27 · HTL Wien 3 Rennweg

Aus Altmetall wird das E-MOTO der Zukunft.

Ein Motocross-Motorrad mit defektem Verbrennungsmotor landet normalerweise beim Schrotthändler. Wir machen daraus ein vollelektrisches Dirtbike – mit selbst ausgelegtem Antrieb, selbst gebautem Akkupack und eigener Steuerungssoftware. Drei Schüler der Höheren Abteilung für Mechatronik, ein Schuljahr, ein Fahrzeug.

TESMOS Logo: stilisiertes Elektro-Dirtbike mit grünem Blitz
Projektstatus: Digitalisierung und Auslegung
50PS
angestrebte Leistung
4.500–6.500Wh
Akkupack
450cm³
Basis-Motocrosser
750h
geplante Arbeitszeit

Die Projektidee

Nachhaltige Mobilität mit praktischem Handwerk verbinden

Ein gebrauchtes Motocross-Motorrad, funktionstüchtig bis auf den Verbrennungsmotor, ist die ideale Grundlage. Statt es zu verschrotten, bauen wir die klassischen Antriebskomponenten aus und setzen das Fahrzeug elektrisch wieder instand.

01 — WAS RAUSKOMMT

Verbrenner Komponenten

Der komplette Verbrennungsmotor samt Tank, Auspuff und zugehörigen Komponenten wird ausgebaut. Was übrig bleibt, ist ein erprobtes Fahrwerk mit freiem Bauraum.

02 — WAS REINKOMMT

Elektrischer Antriebsstrang

Ein leistungsstarker Elektromotor, ein Akkupack mit Battery-Management-System und ein passender Motorkontroller. Ausgelegt, konstruiert und gebaut von uns.

03 — WAS BLEIBT

Rahmen, Fahrwerk, Bremsen

Rahmen, Schwinge, Federung, Bremsanlage und die gesamte Peripherie bleiben weitgehend erhalten. Das spart Aufwand dort, wo Serientechnik bereits ausgereift ist.

Der Rahmen der Yamaha, nachdem der Verbrennungsmotor ausgebaut wurde

Das Ergebnis

Fahrcharakter eines Dirtbikes, Vorteile der Elektromobilität

Am Ende steht ein emissionsfreies, leises und wartungsarmes Elektro-Motocross-Bike. Kein Gemisch, kein Auspuff, kein Ölwechsel – aber das Fahrgefühl, für das ein Motocrosser gebaut ist. Eine mikrocontrollerbasierte Ansteuerung mit Fahrmodi, GPS und Sturzerkennung ergänzt den Antrieb.

Die Arbeit entsteht an der Höheren Abteilung für Mechatronik der HTL Wien 3 Rennweg im Schuljahr 2026/27, Projektnummer 3R ME 27 07.

Technische Details ansehen

Arbeitspakete

Fünf Bereiche, ein Fahrzeug

Der Projektstrukturplan gliedert die Arbeit in fünf Blöcke mit insgesamt 20 Meilensteinen.

1 · Einbau Elektronik

Ausbau des Verbrennungsmotors, Konstruktion der Einbauelemente für Motor und Motorkontroller, Nachmodellierung des Rahmens in CAD, Kleinteile, Fertigung und Montage.

2 · Elektronik

Auswahl des Elektromotors, Berechnung des Abtriebszahnrads, Auswahl der Batteriezellen und des BMS, Akkupack in CAD, Zellverbindung durch Punktschweißen, Fertigstellung des Akkupacks.

3 · Ansteuerung

Auswahl des Mikrocontrollers, Programmierung der Motorsteuerung, Sensorintegration, Test der Steuerungslogik und Feinabstimmung.

4 · Visualisierung

Konzept und Programmierung der visuellen Oberfläche, Integration des Displays am Lenker, einstellbare Fahrmodi, GPS-System und Wheelie Control.

5 · Dokumentation

Recherche und Konzept, Diplomarbeitsansuchen, fortlaufende Dokumentation, Abschlussdokumentation und Präsentation vor Fachpublikum.

Optional

Ein GPS-System, das Echtzeitdaten an das Display sendet und auswertet. Und eine Wheelie Control, die verhindert, dass das Motorrad bei zu starker Beschleunigung nach hinten kippt.

Fortschritt

Wo wir gerade stehen

Wir dokumentieren jeden Projektschritt öffentlich – für die Betreuung, für unsere Partner und für alle, die den Aufbau mitverfolgen wollen.

2 von 20 Meilensteinen erreicht · Stand September 2026

Kompletten Zeitplan ansehen

24.09.2026 erledigt

Antrag um Zulassung abgegeben

Zieldefinition, Projektstrukturplan, Risikoanalyse und Budget.

24.09.2026 erledigt

Informationswebseite gestartet

Diese Seite – ab jetzt wächst sie mit dem Projekt.

10.10.2026 als Nächstes

3D-Scan und Digitalisierung

Der Rahmen wird eingescannt und in CAD nachmodelliert – die Basis für jede Halterung, die danach entsteht.

Das Team

Drei Schüler, drei Schwerpunkte

Wir sind Schüler der Klasse 5AM, Höhere Abteilung für Mechatronik an der HTL Wien 3 Rennweg. Jeder von uns bringt rund 250 Arbeitsstunden ein.

Vincent Juranitsch

Vincent Juranitsch

Projektleitung · Konstruktion

3D-Scan und Nachmodellierung des Rahmens, Konstruktion und Fertigung der Einbauelemente für Motor, Motorkontroller und Akkupack.

Michael Dorn

Michael Dorn

Stellvertretende Projektleitung · Elektronik

Berechnung des Abtriebszahnrads, Auslegung und Bau des Akkupacks, Auswahl des BMS, Inbetriebnahme und Test.

Timo Jenny

Timo Jenny

Programmierung

Programmierung des Motorkontrollers, Display mit Geschwindigkeit und Restenergie, einstellbare Fahrmodi, GPS-System und Wheelie Control.

Betreuung: Ewald Cekan (Hauptbetreuung) · Martin Meschik (Stellvertretung) · Martin Sommer (individuelle Betreuung) · Nikolaus Baumgartinger (Abteilungsvorstand)

Partner

Ein Schulprojekt fährt nicht von allein

Akkupack, Motor, Motorkontroller und Kleinteile summieren sich auf 7.200 bis 7.700 Euro. Finanziert wird das Projekt laut Plan größtenteils bis vollständig über Sponsoren – was offen bleibt, tragen wir drei zu gleichen Teilen.

Wer uns unterstützt, steht auf der Partnerseite – mit dem, was er beisteuert.

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